Läuferberichte

Cornelia Rohwedder:
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Meine Herausforderung, der Deutschlandlauf 2017…
Vor ca. 2 Jahren war Oliver Witzke der Meinung, dass es mal wieder einen Deutschlandlauf geben müsste. Er war bereit eine Strecke vom nördlichsten Punkt auf den höchsten Punkt zu organisieren. Soweit so gut, ist ja noch lange hin…Sollte ich das versuchen?
Reizvoll in jedem Fall, zumal ich an beiden Punkten noch nie war. Auch andere Etappenläufe hatte ich schon im Auge, zu denen es aus unterschiedlichen Gründen ( noch ) nicht geklappt hat. Dazu hatte Karl dann noch die Idee wenn wir einmal im Süden sind, könnten wir gleich mit Sara und Joachim Kortyka und Micha Kiene endlich mal zum Gondo-Event, weil die Anreise von Garmisch ja praktisch um die Ecke ist…Das dem gar nicht so war, merkte ich aber erst am Freitag auf der Fahrt dorthin. Von wegen „um die Ecke“. Ich hatte keinen Schimmer, dass Gondo im Kanton Wallis und an der italienischen Grenze liegt…Hätte ich mal vorher gucken sollen!
Bevor ich lange, und vielleicht doch anders, überlege, also flink und noch ganz mutig
angemeldet, nicht dass es kein Startplatz mehr gibt, so wie bei den 100 Meilen Berlin. So
schnell kann keiner gucken, sind die weg. Anzahlung sofort überwiesen, sicher ist sicher, die weiteren Raten als Dauerbuchung eingestellt und dann „verdrängt“. Ist ja noch viel Zeit bis 2017.
Das Jahr kam näher, unterdessen auch mit Oliver persönlich gesprochen und nachgefragt, wie man sich denn am besten auf so einen Lauf vorbereitet. Die Antwort war nicht die, die ich erwartet hatte. Oliver sagte nur: „Das kann ich euch nicht sagen, wie man sich vorbereitet auf sowas.“ Hilfe!!! Was mache ich jetzt??? Was hab ich bis hierher „vorzuweisen“? Etappenläufe kannte ich, aber der längste war 7 Tage beim MUM in Tschechien und das ist jeweils „nur“ Marathon und wir sind immer am selben Ort, brauchen also nie unser Zeug zusammen und wieder aus einander fummeln. Die Starts dort sind entspannt um 14 Uhr für uns Hirsche und 15 Uhr für die schnelleren Hirsche. Hier nun wird alles ganz anders sein. Es gibt Etappen über 90
km mit Start um 5 Uhr für mich und das nicht nur einmal. Alle Etappen ab 80 km sollten 5 Uhr starten. Langsam wurde ich unruhig, aber da ja auch der Kopf eine große Rolle spielen soll ( habe ich gelesen ) verlief meine Vorbereitung hauptsächlich auf mentaler Ebene.
Die E-Mails von Oliver kamen mit für mich immer neuen Hiobsbotschaften, wie z.B.“ jetzt ist eure stärkste Trainings- und Belastungsphase“,“ jetzt fahrt zurück und gönnt euch Erholung“ oder „ wenn ich lese was der eine oder andere in der Vorbereitung macht… wird mir ganz anders…“
Und nun ich…Hilfe, von welcher Belastungsphase sollte ich zurückfahren??? Ich hatte keine…
Ich sollte wohl besser gar nicht erst antreten um eine Blamage zu umgehen? Worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Ich hatte persönlich niemand von meinen Urlaubsplänen erzählt, weil ich nicht einschätzen konnte, ob es mir wirklich gelingen wird, diese Strecke zu bewältigen mit allen Umständen die so ein Mehrtageslauf mit sich bringt und vor allem: mit dieser „Vorbereitung“.
Und dann war es soweit, Samstag, 15.07., Anreise in Husum mit Briefing und allem was dazu gehört. Ziemlich stolz nahm ich meine richtig schöne Wunsch-Startnummer 19 auf schwarz-rot-gelbem Grund in Empfang und befestigte sie sicher am Laufrucksack. Kneifen ging jetzt nicht mehr. Ich habe es so gewollt. Der Sonntag war noch entspannt, weil die Bahn auf unserer Seite war und wir wegen „Mittagsruhe“ auf der Insel so kurze Wartezeit wie möglich haben sollten.

Den Hindenburgdamm durften wir nicht belaufen zum Festland und so waren wir auf den Zug angewiesen. Die Insel gab schon mal nicht ihr bestes und begrüßte uns mit Regen und Nebel, schade. Der Start sollte 9 Uhr am Ellenbogen sein. Da stand ich nun, mehr oder weniger regenfest mit anderen Verrückten. Neben solchen Läufern, die bereits gezeigt haben, dass sie so etwas schaffen, wie Henry Wehder, Günter Naab, Holger Hedelt, Robert Wimmer, Heike Pawzik, Wilma Dierx… um nur einige zu nennen, wollte ich es nun auch wissen und mir kleines Licht war ziemlich mulmig. Oliver sprang tatsächlich in die Nordsee und dann ging es auch los für uns. Erst über den Strand und dann immer den rosa Pfeilen nach, wenn sie denn noch zu sehen waren und nicht vom Regen weggespült…Die vom Regen weg gewischten Pfeile sollten

uns auch die nächsten Tage noch zu schaffen machen, so dass ich mich immer an jemand mit GPS gehalten habe. Die ersten Tage war das mein Karl. Dann hatte ich wegen dauerhaft patschnasser Füße endlich auch Blasen darunter und ziemlich zu tun, nach dem warten an den VP`s wieder halbwegs „läuferisch“ in die Gänge zu kommen. Ich habe dann entschieden und abgesprochen, dass ich nicht mehr warten werde, weil das für meine Fußballen nicht förderlich ist. Nun war ich viel allein unterwegs und konnte so meinen Trott laufen, wie ich es mag. Mit Menschen an der Strecke sprechen, Landschaft bewundern, Tiere streicheln, Obst naschen.
Natürlich hab ich mich auch verlaufen…Das gehört bei mir einfach dazu. Das schaffe ich sogar auf dem Mauerweg, obwohl ich selbst markiert habe und den Weg eigentlich im Schlaf laufen kann. Wenn der Sternenhimmel aber doch so schön ist…
Ich fand es sehr interessant wie sich die Strecke vom Norden in den Süden verändert hat.
Die ersten Etappen waren für mich auch deshalb sehr beruhigend, weil wir meist auf oder an der Straße gelaufen sind und unsere Fahrzeuge von den VP`s und den Begleitern uns immer wieder überholt haben. Ich fühlte mich nie allein, immer aufgehoben und wohlwollend begleitet. Das gab mir viel Kraft und Selbstvertrauen. Selbst das französische Auto, immer gut zu erkennen, war immer darauf bedacht, alle Schäfchen im Auge zu behalten. Das klappt auch prima mit Händen und Füßen, wo die Sprache fehlt. Den Alex Swenson aus Amerika habe ich am VP auch immer bequatscht ohne zu wissen, dass er mich gar nicht versteht. Ich hab mich zwar gewundert, dass er gar nicht antwortet, nur entsetzt guckt, aber ich dachte, das liegt an
meiner Aussprache.
Der Franzose Fabrice Viaud hatte noch eher als ich mit seinen Fußballen Probleme. Er war insofern mein „Vorbild“, dass ich mir sagte, wenn mit den „Verletzungen“ laufen noch möglich ist, dann schaffe mich das mit meinen Fußballen auch. Auf jeden Fall werde ich weiter laufen, solange das möglich ist. Wenn jemand in der Halle eine Kamera aufgestellt hätte…So wie viele von uns herum gestakt sind, hätte wohl niemand geglaubt, dass die Mehrheit am Morgen wieder losrennt.
Laufen ging besser als gehen, bei mir jedenfalls. Ich konnte auch immer wieder nur staunen. Hätte mir das einer erzählt, ich hätte es nicht geglaubt. Großen Dank geht in Bezug auf meine Füße ganz klar an Patrick Graf, mein persönlicher Profi-Blasenpfleger. Seine Hilfe war für mich ein Segen.
Auch die beiden Österreicher, Angelika und Klemens, beide Physiotherapeuten, waren nach ihren Lauftagen für uns ansprechbar und haben sich um unsere Wehwehchen gekümmert. Sie waren eines der Zweierteams auf der Strecke und echt schnell unterwegs.
Wenn so viele Menschen ihre Zeit für uns geben, war aufgeben nur im Notfall eine Option. Den Notfall gab es zum Glück für mich nicht. Lag es daran, dass ich wirklich meins gelaufen bin?
Dass gehen keine Schande ist, wenn es nicht gut läuft? Dass ich mich an Landschaften erfreut habe, wenn sie einfach schön waren? Dass ich immer meinen Dank an die Helfer gesagt habe? Dass Eisdielen Zwischenziele waren? Dass mich die Sprüche auf der Strecke motiviert haben? Dass wir immer wieder Menschen Bauklötzer haben staunen sehen, wenn wir erzählt haben, was wir tun?
An zwei Tagen hatte ich kleine Tiefs. Einmal, auf der 10. Etappe, als wir das erste Quartier am Rheinufer hatten, in der Grundschule Bornheim-Hersel, da hat mich mein Karl ertragen müssen mit meinem Gejammer, dass es nicht vorwärts geht. Der Rhein ist aber auch lang und es hat geregnet. Dann am Samstag, auf der 14. Etappe, nach Lichtenwald konnte ich den Mathias Becker, Startnummer 34, vollsingen, dass ich das Gefühl habe, wir werden nie ankommen.

Geduldig wie ein Schaukelpferd versuchte er mir zu erklären, warum es ganz normal ist, dass wir gefühlt ewig brauchen. Es war eine sehr lange Etappe, knalle heiß und die letzten 10 km nur bergauf. Mathias ist schon zweimal Deutschlandlauf erfolgreich gelaufen und sagte mir, dass ihm das aber auch jetzt und hier gar nix nutzt. Jedes Mal ist wieder neu und ganz von vorne in Angriff zu nehmen. Am vorletzten VP in der Weinstadt stand doch tatsächlich der Klaus Keule Neumann aus Stuttgart im Comrades-Shirt unübersehbar! Was hab ich mich gefreut! Ich konnte dann auch noch bergauf laufen. Das ist Motivationsschub, oder?

So Motivationsschübe können es auch nur gewesen sein, bei den Läufern, die kaum in die Nähe der Heimat gelaufen, wie beflügelt von dannen uneinholbar mir entwischten.
Ich fand auch schön durch die Städte zu laufen, wie Hamburg, Dortmund, Köln, Wuppertal, Memmingen, Füssen, Kempten. Wuppertal ist so bergig, das gibt stramme Waden.
Das Allgäu fand ich besonders reizvoll, diese satt grünen Wiesen mit den Kühen, Schafen und Ziegen. Alle haben Glocken um und viele ließen sich streicheln.
Auf der vorletzten Etappe, von Füssen nach Garmisch, glaube ich, standen kurz vor dem 3. VP tatsächlich Kühe im Wald! Unter Tannenbäumen!
Und nun… ???
Es ist vollbracht, ich habe es geschafft und ich bin tatsächlich an 19 Tagen, zwar nicht auf dem kürzesten Weg, aber doch über 1.325 km mit 14.053 HM rauf und 11.057 HM wieder runter durch unser Land gelaufen. Bei mir im Kopf ist es noch nicht angekommen. Das wird noch etwas dauern. Da ich aber von so vielen lieben Mitmenschen darauf angesprochen wurde, muss es wohl stimmen. Viele haben den Verlauf im Internet verfolgt und ich dachte niemals, dass ich durch diese Teilnahme so viel Lob bekomme.
Vielen Dank an alle Beteiligten, die bereit waren ihre Freizeit, ihren Urlaub für uns zu nehmen um dieses Abenteuer Wirklichkeit werden zu lassen. Sie haben uns und unsere Launen klaglos und immer wieder an allen 19 Tagen ertragen. Das ist allein durch Worte nicht zu würdigen.
Vielen Dank auch an alle, die die Daumen dafür gedrückt und daran geglaubt haben, dass auch ein unbeschriebenes Blatt, wie meine Wenigkeit, so eine Herausforderung schaffen kann.
Besonders bewegt haben mich die Menschen, die plötzlich wie aus dem Nichts an der Strecke standen und alle guten Wünsche mit auf den Weg gaben, wie Daniela und Björn Gnojke, Roland Riedel, Günter Meinhold, der speziell auch für Beate mentale Unterstützung war, Klaus Keule Neumann, Werner als Streckenposten für die befahrene Straße, die „Eltern“ ( welche sie nicht sind, wie ich jetzt weiß ) von Uwe, Tanja Niedick und ihr Mann, Rolf Schürmann…Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.
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Conny Rohwedder, Startnummer 19 beim DLL 2017
LG Mauerweg Berlin e.V.
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Fabrice Viaud:
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Bilan de la DeutschlandLauf 2017.

Plus de 10 jours après, je commence à réaliser, tout en n’ayant pas fini de récupérer des efforts physiques (les ampoules sont en voie de guérison, mais les ongles trinquent) et psychologiques fournis, ce que j’ai réussi à accomplir du 16 juillet au 3 août.
La traversée de l’Allemagne du nord au sud, pas par la voie la plus directe mais par un itinéraire ressemblant plus à un long serpent, ce qui a donné plus de 1300km à effectuer en 19 étapes, sans journée de repos.
Depuis le 17 août 2005 jusqu’au 3 août 2017, j’aurai donc fait 13 courses à étapes de plus de 1000km : 9 TranseGaule, 2 TransEurope (dont une inachevée après 54 jours de course), 1 Loire Intégrale et donc 1 DeutschlandLauf. Une par année. 319 étapes. 20760Km environ (j’attends le kilométrage officiel réel de la DLL2017, mais moi j’y ai fait 1328,7km).
Cette dernière course à étapes en date, de Sylt jusqu’au Zugspitze, ne fut pas la plus facile et de loin. Divers facteurs sont entrés en jeu pour en faire la plus lente course à étapes de mes 13.

La santé / le physique:
Souffrant de tachycardies et d’arythmies cardiaques à répétition depuis de nombreuses années, mais que j’avais jusqu’alors toujours réussi à gérer, sachant comment faire redescendre les pulsations cardiaques quand une crise intervenait en pleine étape, j’avais constaté depuis quelques mois une plus grande fréquence de leur apparition sans pouvoir en analyser la cause. Avec le cardiologue on avait envisagé un traitement médicamenteux qui s’est avéré relativement efficace au début (été 2016) mais qui me bridait (avec les bêtabloquants la fréquence cardiaque était plafonnée et m’interdisait toute accélération) et n’empêchait aucunement l’apparition de crises.
Cet hiver puis au printemps, suite à quelques malaises puis surtout suite à mon hospitalisation pendant un 24 heures, je décidais donc de passer à la solution proposée par mon cardiologue, à savoir une intervention chirurgicale pour pratiquer une ablation par radiofréquence. J’étais prêt, le calendrier me laissant le temps de récupérer et de reprendre un bon entraînement après l’opération prévue alors fin mai. J’annulais mes participations à l’Ultrathlétic Ardèche puis au Trail du Golfe. Mais le chirurgien repoussa la date de l’intervention pour la programmer fin juin soit à peine trois semaines avant la DLL2017. Cette intervention devant être plus complexe nécessitait que je sois endormi. Mes plans semblaient tomber à l’eau, je ne me voyais pas prendre le départ de cette course de 1300km sauf si pendant les deux semaines à peine de reprise de l’entraînement je ressentais de bonnes choses.
La convalescence se déroula assez bien malgré la perte de un à deux km/h lors de mes premières sorties pendant lesquelles j’apprivoisais mon nouveau moteur.
Donc quand je me suis rendu en Allemagne, c’était dans un fort état d’inquiétude de savoir si j’allais réussir déjà à atteindre la fin de la première demie étape puis celle de la seconde, etc.

Les impondérables : météo, matériel, blessures.
L’erreur initiale, mais à ce moment de la course je ne savais pas qu’il s’agirait d’une erreur, fut dans le choix des chaussures devant me permettre de faire la première étape. J’avais regardé les longueurs des 8 premières journées (entre 70 et 90km) et selon la distance une paire de chaussures particulière était dédiée. Pour cette première mise en jambes, courte, car faisant moins de 80km, et qui de 72km en théorie fut ramenée à 60km par l’organisateur afin que tous les coureurs puissent être à la salle avant une certaine heure, j’avais prévu une paire plus légère.
Fatale erreur parce qu’avec la pluie de la première partie de l’étape mes chaussures se sont trouvées gorgées d’eau et, lors de la transition, je n’avais pas prévu de rechange ni de chaussettes ni de chaussures, je dus essorer mes semelles et mes chaussettes. Deux heures à attendre dans le frais, les courants d’air, puis dans le train, bondé où je suis resté debout ; après ce fut la descente du train et le nouveau départ sous un temps plus clément toutefois. J’ai vite senti que les sensations n’étaient pas les meilleures, déjà que lors de la première demie étape je n’étais pas non plus au top, mais ça, c’est normal, ça me le fait à chaque course à étapes.
Les pieds dans tout ça ont payé. Le soir, je n’avais pas de si mauvaises sensations que ça, mais je ressentais une certaine sensibilité sous les plantes de pieds. C’est ce qui va commencer à faire mal dès le lendemain où des ampoules au niveau des deux plantes vont se former sur une étape de plus de 86km courue en presque 12h.
Ces satanés pieds m’auront pourri la course. Je ne pouvais pas avoir d’appui sans douleur et je souffrais moins en courant qu’en marchant. Mais vu le grand nombre d’étapes où nous avons dû cheminer sur des sentiers caillouteux, par temps pluvieux, les ampoules n’ont jamais pu guérir et j’ai même quelques ongles qui ont bien morflé. Le soir, je me faisais soigner d’abord par Stéphanie puis par Patrick, l’infirmier de la course, mais tous ces soins ne m’ont pas guéri. Le matin je passais 45′ avant les étapes à préparer mes pieds, à mettre des pansements protecteurs, à faire que l’étape puisse se dérouler sans que je souffre. Quand je restais sur la route, la douleur s’estompait en courant, mais il y avait toujours un endroit, chemin, trottoir pavé, portion de trail… pour enclencher de nouveau le mode « douleurs ».
Aux ravitaillements, quand je m’étais trop longtemps arrêté, j’avais toutes les peines du monde à en repartir. Les premiers pas étaient extrêmement difficiles à réaliser et la reprise de la course encore plus ardue. Après les arrivées, je restais bloqué, comme si mes pieds étaient collés au sol, et cela se reproduisait aussi quand je prenais ma douche, au moment de retirer les chaussures. Une sorte de double crampe sous les plantes m’immobilisait et j’étais dans l’incapacité de me mouvoir. Il fallait aller au-delà d’un certain seuil de douleur pour réussir à arracher les pieds du sol. L’enfer ! Tout ça après des étapes de plus de 10 heures voire de 14h30 pour la plus longue. Heureusement que certains bénévoles m’ont aidé à installer mon couchage surtout quand il fallait aller dans des gymnases où on devait descendre une volée de 20 marches pour y accéder puis remonter deux étages pour aller se doucher. Ah, ils sont beaux et modernes les gymnases allemands, mais quelle idée d’en faire des labyrinthes en 3D !

Les difficultés supplémentaires : fléchage, parcours souvent sur des chemins recouverts de gravillons ou de cailloux, parfois d’herbe, portions de trail, rallongement de la longueur des étapes par rapport à ce qui était prévu, pas de road-book papier, briefing incompréhensible effectué toujours à l’oral (sans support papier) à des heures où l’on aspirait plus à dormir qu’à enregistrer des informations importantes pour le lendemain, traversée de grandes agglomérations ou de villages pittoresques…
Quand on a été habitués au confort des TG et TEFR ou même de la LI en ce qui concerne le fléchage, on a vite été déstabilisés avec celui de la DLL. Flèches à la bombe rose au sol, quelques stickers orange fluo mais disposés souvent de telle façon qu’on ne découvrait qu’au dernier moment si l’on devait tourner à gauche ou à droite voire même aller tout droit. De plus, avec la pluie et les nombreux chemins de terre, de cailloux ou autres revêtements, ce fléchage à la bombe disparaissait et nous laissait souvent face à un choix d’itinéraire à faire : va-t-on à droite ou à gauche ? Beaucoup de coureurs allemands avaient téléchargé sur leurs montres ou GPS l’itinéraire mais nous, les français, ne l’avions pas fait, comptant sur le road-book en papier. Mais point de road-book en papier!
Le fléchage n’était pas toujours pertinent et nous faisait faire des détours à gauche, à droite pour rejoindre la prochaine piste cyclable et parfois ça a donné lieu à de mauvaises interprétations et des coureurs se sont rallongés sur certaines étapes de plusieurs kilomètres. Il nous est arrivé aussi de faire des détours inutiles en nous faisant quitter la route principale pour la reprendre plus loin sans raison évidente après avoir fait parfois un kilomètre de plus. Et combien de centres historiques de villes touristiques avons nous empruntés rien que pour faire du tourisme ! Je n’en avais rien à faire de ces beaux sites surtout que comme mes pieds me faisaient souffrir, je passais tout mon temps à regarder où j’allais les poser sur les pavés. Donc allongement inutile des étapes.
Avec un road-book et le nom des villes traversées, on n’aurait pas hésité. Nous n’avions aussi aucune idée du dénivelé qui nous attendait le lendemain sauf en retournant jeter un coup d’œil sur le site ce qui n’était pas toujours évident le soir par manque de temps ou de connexion.
Les allemands sont très respectueux du code de la route, du moins en apparence : à chaque feu, il fallait traverser uniquement lorsque le piéton était vert. Je conçois bien qu’on applique cette loi dans les grandes agglomérations, mais parfois en pleine campagne sans personne en vue cela tournait au ridicule.
Autre point qui m’a fortement agacé : le kilométrage à rallonge des étapes ! Au moins sur 12 étapes le kilométrage final était supérieur au kilométrage annoncé, parfois avec des différences d’environ 3km ! Au final, j’ai compté que nous avions fait 19km de plus que prévu (sans compter les erreurs de parcours) et si on retire les 12km dont a été amputée la première étape, ça fait quand même 7 bornes de plus.

Le temps perdu aux postes de ravitaillements ou ailleurs :
Les postes de ravitaillements étaient globalement espacés de 10km, ce qui fait un temps de course d’environ 1h à 1h10 si on court à vitesse « normale » mais pour moi qui fut rapidement gêné par mes ampoules tout comme par le manque d’énergie qui m’empêchait d’accélérer, ces espaces inter-ravitos duraient 1h30 voire plus. Donc je m’y arrêtais un peu plus longtemps afin de me restaurer et de refaire le plein de mes bouteilles. Je courais avec deux bouteilles de 25cl dans mes poches de sac à dos et une de 50cl tenue à la main, et parfois avec une autre de 33cl dans la ceinture.
Lors des Transe Gaule et même des TransEurope, j’avais gagné beaucoup de temps en raccourcissant mes arrêts aux stands, cette année j’ai pris mon temps, n’ayant rien à gagner.
Je m’y suis même fait soigner mes pieds quand ceux-ci étaient trop douloureux.
J’ai aussi effectué plusieurs arrêts dans des magasins, pharmacies, vendeurs de boissons… afin de refaire quelques emplettes (pansements, boissons fraîches…)
Et je ne parle pas de tous les arrêts techniques.

Mon duo avec Franck Buka.
Après avoir effectué seul les premières étapes, je fis connaissance avec Stephan puis avec Franck. Nous avons fait les deux tiers de la course ensemble, une fois que Stephan a abandonné sur blessure. A deux, on s’est entraidés, c’est moi souvent qui menait le rythme du début des étapes jusqu’au 30ème km environ puis on inversait et c’est souvent lui qui prenait à son compte les derniers kilomètres, jamais faciles car la fatigue jouait pleinement son rôle sans compter les orages ou la chaleur ou les sentiers techniques ou les kilomètres supplémentaires à faire.
On s’est bien entendus, on a discuté, on a bien ri, on a souffert, on est souvent passé d’un état d’euphorie à un gros coup de bambou ou inversement.
Il y a des jours où j’aurais aimé aller plus vite, j’en avais les moyens je crois, mais je ne pouvais laisser tomber mon pote comme ça du jour au lendemain alors je décidais de rester avec Franck. C’est alors moi qui augmentais la cadence et comme il suivait sans peine on a pu faire quelques étapes à une allure un peu moins lente que d’autres.

Au final, je redis que ce fut une belle grosse expérience, une belle grosse galère aussi mais je ne regrette pas d’y être allé, certainement parce que j’en suis revenu finisher.
Si j’avais su ce face à quoi j’allais me retrouver, aurais-je annulé ma participation ? Sur le coup j’aurais dit oui ; je ne serais pas venu, mais après coup, je crois que j’aurais appréhendé cette course de manière différente.
Pour les ampoules, rien n’y aurait changé, c’est une mauvaise gestion personnelle de mon matériel qui en est la cause.
Pour ma convalescence qui était toute proche (moins de 20 jours après l’intervention) c’était à tenter sachant que de toute façon je n’aurais pas tapé les 15km/h et que une FC aux alentours de 120/130 pouvait suffire. Il m’a manqué juste un peu de vitesse de « croisière » pour engranger les bornes sans taper dedans.
En revanche, pour tout ce qui est road-book, reconnaissance des étapes, du profil, des positions des ravitaillements, là j’aurais anticipé en téléchargeant et photocopiant toutes les étapes, je me serais fabriqué des mini fiches comme je l’avais fait pour la Transe Gaule.
Les chaussures aussi n’étaient pas totalement adaptées aux divers chemins que nous avons empruntés. J’aurais pris une seconde paire de chaussures spécifiques pour le trail ou au moins mixte route-trail et je me serais entraîné sur ce type de parcours, il y en a un peu par chez moi.
Pour le reste, les pertes de temps dues aux arrêts aux ravitaillements, aux prises de photos, aux achats pendants les étapes… tout ça aurait peut-être été moins chronophage et j’aurais sans doute couru plus souvent seul.
Mais avec des « si » …

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Harald Lange:

https://www.harry-lange.com/2017/05/15/deutschlandlauf-1300km-in-19-tagen/

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Jörg Rosenbaum:

Meine Zusammenfassung vom Deutschlandlauf 2017
Angemeldet hatte ich schon seit Jahren und immer meine Hoffnung nie aufgegeben bis eines Tages doch beim
interessanten Deutschlandlauf (DLL) mitzumachen.
2 Monate vor DLL-Start bekam ich von Oliver Witzke, Cheforganisator des DLL, eine Zusage für meine
Teilnahme. Darüber war ich sehr erstaunt und natürlich glücklich, dass ich trotz auf der Warteliste doch das
grüne Licht bekommen habe.
Als fast einziger Gehörloser in der DLL-Gruppe war ich richtig stolz und hatte schon die volle Motivation, alles
dabei an diesem langen Lauf teilzunehmen.
Die letzten beiden Monate trainierte ich nach Gefühl und Maß für die 19 Etappenläufe, denn davor in den
letzten Monaten hatte ich wenig mein Trainingspensum. Ich musste viele Prüfungen, Neuanträge und vieles
mehr für meine neue berufliche Selbstständigkeit als Taubblindenassistent erledigen. Dadurch hatte ich wenig
Trainingsmöglichkeit.
Kurz vorm Startbeginn konnte ich mit zwei gehörlosen Lauffreunden ein Laufblog im Facebook erstellen, wo
viele aus meiner Familie, Sportverein, Freunde sowie Bekanntschaften (unabhängig ob man hörgeschädigt oder
normalhörend ist) mit meinem großen Laufabenteuer beim DLL mitverfolgen können. Es klappte und mit großer
Begeisterung war der Blog ein großes, interessantes Thema für alle. Ein herzliches Dankeschön an das Blog-
Team für die aufopfernde Mitarbeit.
Am Anfang wurde ich beim Kennenlernen von allen gut aufgenommen und hatte fast keine Schwierigkeiten mit
den anderen Teilnehmer*innen. Nur die tägliche Einweisung (Briefing) am Abend war für mich etwas schwierig
wegen der Kommunikation. Jedoch bekam ich schnell Unterstützung von den anderen und trotzdem habe ich
einige Info leider verpasst.
Ich habe wirklich mit meiner herausfordernden Teilnahme beim Deutschlandlauf nie bereut. Es war für mich von
Anfang an klar, dass es nicht einfach sein wird und wir alle mit Risiko besaßen. Die gute Gesundheit stand im
Vordergrund für die optimale Teilnahme. Jeder Lauf war für mich wie ein Geschenk. Ich konnte vieles
kennenlernen, die tolle deutsche Landschaft, interessante Laufstrecken sowie harmonische Zusammenhalt mit
den anderen Läufer*innen. Ich konnte viele neue Gesichter, deutsche und vor allem internationale,
kennenlernen. Es war einfach wunderschön.
Ich hatte auch viel von außen Unterstützung bekommen. Durch viele spontane Laufbegleitungen von meinen
gehörlosen Lauffreunden und auch tolles Publikum sowie positive Anregungen, Glückwünschen bzw.
Motivationen aus dem Laufblog waren gut zu sehen. Dafür danke ich nochmals allen.
Ein paar Hindernisse hatte ich mit Kampfgeist und Wille überwunden, z.B. ärgerlicher Sturz in der 4. Etappe
konnte ich bis zum Ziel weiterlaufen, oft wenig Schlaf und Erholung und insgesamt ca. 10 km verlaufen …
Es gab auch harte Laufstrecken mit enormen Bergsteigungen, wo mit Sicherheit für alle wie ich selbst auch
Muskelverhärtungen bekommen hatten. Die körperlichen Belastungen waren sehr hoch und wir gaben nie auf.
Wir waren die wahren, starken Ultraläufer*innen.
Bis zur 8. Etappe habe ich leider geschafft, da ich wegen Achillessehnenschmerzen alles aufgeben musste.
Beim Zieleinlauf hatte ich wunderbaren Zuschauerempfang erlebt, wirklich Gänsehaut pur.
Es bleibt für mich eine wunderschöne, erlebnisreiche Zeit, die ich mit innerem Stolz für die Ewigkeit behalten
werde.
Diese wertvolle Erfahrung war für mich auch da, denn der Etappenlauf war für mich ein Neuland. Aus meinen
Erfahrungen und Erlebnissen habe ich 17mal 100km-Lauf, viele Marathon- sowie Ultraläufe mitgemacht. Aber
dieser DLL war für mich eine neue, hohe Herausforderung, trotzdem für mich sehr interessant gewesen.
Ich war auch richtig froh, dass ich beim letzten Etappenlauf bis zur Zugspitze doch beim Walking mitgemacht
habe. Bei der schönen Abschlussfeier mit den anderen Zielteilnehmer*innen konnte ich zusammenfeiern. Es
war schön für mich und konnte alles erleben!
Besonders herzlichen Dank geht klar an Oliver Witzke, der mit seinem Orga-Team viele harte Vorbereitungen,
freundliche Mitarbeit sowie auffällige Zeitaufopferung für uns einen erfolgreichen deutschen Laufevent zur
Verfügung gestellt hatten. Ohne sie wäre nie stattgefunden!
Für meine liebe Frau sowie Familie danke ich auch vielmals für das Verständnis, dass ich dort teilnehmen
konnte.
Jörg Rosenbaum
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Hendrik Fenz:
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Nils Thies:
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