Fotos und Berichte 2019

Videos von Katrin und Bernd Struzak:

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Video von Finisher Steffen Schelenz:

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Blog von Finisher Michael Kiene:

https://www.michaelkiene.de/dll/start.php

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Tagebuch von Axel Nentwig und Gerlinde Nentwig (Läufer und Helferin):

Ein Lauf für Spenden

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Bericht von Finisherin Cornelia Rohwedder:

Mein Abenteuer Deutschlandlauf 2019, das zweite…Warum ich die Strecke noch einmal versuchen wollte… Ich weiß es nicht genau. Auf der Zugspitze hatte ich vor zwei Jahren direkt nach dem Ziel gesagt „nie wieder“.Nun sollte der Lauf auf derselben Strecke also 2019 noch einmal stattfinden. Das reizte mich dann doch und diesmal wollte ich besser vorbereitet sein. Nach Krankenhausaufenthalt und längerer Genesungszeit anschließend wurde daraus auch in diesem Jahr gar nix. Es musste also wieder reichen, was meine Beine bereit sind zu leisten und was ich mental schaffe. Olivers Botschaften im Netz haben mich nicht beruhigt, sondern unter Druck gesetzt. Das mag ich gar nicht. Er schrieb was von „…besonders gut im Training…“Was mache ich, wenn ich es ( diesmal ) nicht schaffe? Eigentlich nicht schlimm, denn ich laufe ja nur für mich, weil es mir Spaß macht und ich brauche niemand Rechenschaft darüber abgeben. Das ist für mich mental sehr wichtig. Ich will mir nämlich auch kein Stress machen müssen auf so einem Lauf und nur so über die Strecke kommen, wie es mir gefällt. Nur die vorgegebene Zeit will ich schaffen. Das müsste wieder möglich sein. So stand ich also wieder am Ellenbogen auf Sylt und es ging los. Ich fragte mich, was wohl diesmal anders sein wird. Ja es war anders, weil ich wusste, was mich auf den Etappen erwartet. Welche Etappen besonders schön sind, auf welchen ich 2017 mit mir ringen musste. Wie werde ich diese Tage schaffen? Bis auf einmal, wo ich am VP 2 ziemlich angepiekt ankam und mich wohl auch im Ton den Helfern gegenüber vertan habe, ging es mir besser als 2017. Vor allem auch meinen Füßen. Ich bin in diesem Jahr ausschließlich mit Hoka’s gelaufen und hatte keine Schwierigkeiten mit meinen Füßen. Die Beratung zu den Schuhen habe ich bei Rolf von „wat läuft“ in Bochum bekommen.Ich bin also in den Hoka’s meinen Stiefel gelaufen, wie ich es mag. Mit Menschen an der Strecke sprechen, Landschaft bewundern, Tiere streicheln, Obst naschen. Ich fand es auch diesmal wieder interessant wie sich die Strecke vom Norden in den Süden verändert. Die ersten Etappen waren für mich auch deshalb wieder sehr beruhigend, weil wir meist auf oder an der Straße gelaufen sind und unsere Fahrzeuge von den VP`s und den Begleitern uns immer wieder überholt haben. Ich fühlte mich nie allein, immer aufgehoben und wohlwollend begleitet. Das gab mir viel Kraft auf den langen, wenig abwechslungsreichen, geradeaus-Strecken. Wenn so viele Menschen ihre Zeit für uns geben, wollte ich es auch wieder schaffen. Lag es daran, dass ich wirklich meins gelaufen bin? Dass gehen keine Schande ist, wenn es nicht gut läuft? Dass ich mich an Landschaften erfreut habe, wenn sie einfach schön waren? Dass ich immer meinen Dank an die Helfer gesagt habe? Dass Eisdielen Zwischenziele waren? Dass mich die Sprüche auf der Strecke motiviert haben? Dass wir immer wieder Menschen Bauklötzer haben staunen sehen, wenn wir erzählt haben, was wir tun? Das ich bei Läufern bleibe, denen es nicht so gut geht? Ich entschuldige mich hiermit aufrichtig bei Hans, der mich deshalb mehrere Tage ertragen musste, weil ich zu dem kritischen Zeitpunkt in seiner Nähe war und ihn nicht mehr aus den Augen lassen wollte. Ich kann sehr anhänglich sein.Am Weg in der Weinstadt stand auch wieder der KLaus Keule Neumann aus Stuttgart im Comrades-Shirt unübersehbar! Ich hatte es gehofft und für den Tag auch das Comrades-Shirt angezogen.Das Allgäu fand ich wieder besonders schön, diese satt grünen Wiesen mit den Kühen, Schafen und Ziegen, von denen sich viele streicheln ließen. Ich habe auch die Familie wieder angetroffen, denen ich versprochen hatte, wenn ich es wieder bis zu ihnen schaffe, werde ich klingeln. Sie konnten es nicht fassen, es war für uns alle eine Wiedersehensfreude, so herzlich.Es ist vollbracht, ich habe es wieder geschafft und ich bin tatsächlich an 19 Tagen, zwar nicht ganz auf die Zugspitze, aber doch über 1.300 km durch unser Land gelaufen. Die Zugspitze war uns in diesem Jahr wegen Wetterumschwung nicht erlaubt. Der Zieleinlauf in Garmisch wurde durch die Freunde und Familien der beiden Schweizer zünftig und durchaus würdig mit Kuhglocken bereitet.Vielen Dank an alle Beteiligten, die bereit waren ihre Freizeit, ihren Urlaub für uns zu nehmen um dieses Abenteuer Wirklichkeit werden zu lassen. Sie haben uns und unsere Launen klaglos und immer wieder an allen 19 Tagen ertragen. Das ist allein durch Worte nicht zu würdigen. Wenn es die Menschen nicht geben würde, die bereit sind, soviel für uns zu tun, dann könnten wir so einen Lauf nicht durchführen. Mit den Helfern und Begleitern und Freunden an der Strecke war es möglich das Ziel zu erreichen. Ohne sie geht nix. Das kann man nicht oft genug sagen. Mit ihnen steht und fällt so eine Veranstaltung. Sie sind das Gerüst. Wenn das zerfällt, muss abgebrochen werden. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten. Wir ( Läufer ) sind ohne sie gar nix. Sie können ohne uns sehr wohl sich vergnügen. Deshalb auch hier nochmal herzlichen Dank für alles was ihr für uns getan und auf euch genommen habt.Vielen Dank auch an alle, die die Daumen dafür gedrückt und daran geglaubt haben, dass ich das wieder schaffen kann. Bewegt haben mich die Menschen, die plötzlich wie aus dem Nichts an der Strecke standen und alle guten Wünsche mit auf den Weg gaben, wie Roland Riedel, Dietrich, Birte und Wolfgang, KLaus Neumann, Uwe Laig und Karin, Rolf Schürmann und Anke Libuda, meine Cousine Manu aus Saarlouis mit Alex, Karls Cousine Petra mit Karl, Karls Cousin Alex mit Sigrid, unsere Freunde Walti mit Vroni aus der Schweiz … Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.Die Siegerehrung fand diesmal im Olympiahaus in Garmisch statt und es gab für jeden einen Buddy Bären! Das ist so ein toller Preis, ich bin sehr stolz diesen Bären jetzt zu haben. Vielen Dank an Thomas und seine Petra, die diese Idee hatten. Er ist eine richtige Schönheit, zum küssen schön.
Conny Rohwedder, Startnummer 53 beim DLL 2019
LG Mauerweg Berlin e.V.
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Bericht über Michael Rothmund:

190919-StraNet-DLL-Rothmund-PDF

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